SV Jülich 1912 e.V.
SV Jülich 1912 e.V.

Der Verein

Hier sehen Sie einen kleinen Teil unserer Chronik, die im Rahmen des Jubiläums 2007 erstellt wurde.

Selbstverständlich bemühen wir uns, diesen Bereich immer weiter auszubauen.

Wir begrüßen auch hier natürlich alle Initiativen von Mitgliedern, Gönnern und Fans, die noch eigenes Archivmaterial der "Zwölfer" besitzen. Hier wenden Sie sich bitte an die im Impressum veröffentlichten Adressen.

 

Vereinschronik des SV Jülich 1912

 

 

 

Ein besonderes Problem unserer Vereinsgeschichte ist die Tatsache, daß in den Kriegsjahres des 2. Weltkrieges sämtliche Unterlagen verloren gingen. Dennoch wollen wir versuchen, ein umfassenden Überblick über den Werdegang unseres SV Jülich 1912 zu geben. Alles zu erwähnen ist nicht möglich, aber Wesentliches sollte nicht vergessen werden.

 

 

 

Am Peter- und Paultag des Jahres 1912 trafen sich einige Sportinteressenten des damaligen Turnvereins Eintracht in der Gaststätte Johnen, Baierstraße, und gründeten den Spielclub 1912. Noch überliefert sind uns 18 Gründer: Albert Johnen (1. Vors.), Jean Leufgens, Josef und Max Küpper (Spielwart), Anton Herzig, Edmund Keuter, Josef Wieners, Franz Rüttgen, Josef Schäfer (Geschäftsführer), Franz Bongartz, Josef und Hubert Göbbels (Kassierer), Christian Brädle, Franz Lorenz und Johann Gehlen.

 

Der Verein startete in den Sportarten Fußball, Sommerspiele und Leichtathletik. Im Fußballsport waren dabei aktiv: Max Küpper, Josef Wieners, Franz Rüttgen, Karl Freitag, Paul Pape, Karl Schmidt, Jakob Schopen, Arnold Nelles, Matthias Wolf, Franz Lorenz, August Schmitz, Andreas Reinartz, Johann Gehlen, Karl Kradepohl, Peter Plum, Franz Bongatz und Tilmann Ruhrig

 

Hatte der Verein sich gerade etabliert und nach Anfangsschwierigkeiten auch die ersten Erfolge zu verzeichnen, so kam es in Kriegsjahren 1914 bis 1918 zu einer ersten Unterbrechung der Vereinsaktivitäten. Nach dem Krieg war die Gaststätte des Vorsitzenden Albert Johnen Vereinslokal bis 1921, dann bis 1924 der Viktoriasaal und anschließend der Gasthof der Witwe Hintzen in der Düsseldorfer Straße. In diese Zeit fielen auch die ersten größeren Erfolge des Vereins. So konnten neben dem Erringen vieler Pokale und Urkunden zwei Aufstiege der Fußballer, von der C- in die A-Klasse und 1932 die Stadtmeisterschaft in der 4 x 100m Staffel verzeichnet werden. Es siegten damals Heinrich Zehnpfennig, Fritz Triller, Josef Schröder und Peter Schorn. In den rund zwei Jahrzehnten zwischen den Weltkriegen blühte der Verein auf und wurde nacheinander von Albert Johnen, Theo Prell, Martin Kradepohl, Edmund Meller, Franz Dobbelstein und Wilhelm Krieger geführt. Große Verdienste erwarb sich damals der langjährige Übungsleiter Georg Leuber, der maßgeblich an vielen Erfolgen mitgewirkt hatte.

 

 

 

1946, die Vereinsaktivitäten waren durch den Krieg zum Erliegen gekommen, wurde der Sportbetrieb wieder aufgenommen. Josef Schröder, Johann Langen, Karl Chardin und Josef Soumagne sorgten für einen Zusammenschluß mit dem Kraftsportverein und zunächst wurde nur mit einer Boxstaffel begonnen. Für die Fußballer fehlten einfach Kleidung und Material. Der zugewiesene Sportplatz, die Radrennbahn im Rurstadion, mußte erst von den Kriegseinwirkungen befreit werden. Die neuen Tore wurden von Peter Gillessen und Josef Schröder gestiftet. Nach der Trennung, die der Kraftsportverein 1948 wieder vollzog, wurde unter dem alten Namen „Spielverein Jülich 1912“ der Fußballsport wieder aufgenommen: Peter Gillessen (Vorsitzender), Josef Soumagne (Geschäftsführer), Wilhelm Schorn (Leichtathletik) und Adolf Gerresheim (Platz und Gerätewart), der in der schwierigen Zeit des Neuaufbaus vieles für den Verein geleistet hat.

 

Durch die Auflösung des „Eisenbahn Turn- und Sportvereins“ kam es zu einem Zusammenschluß im Jahr 1949. Es folgte nun unter dem neuen Namen „Eisenbahner-Sportverein 1912 Jülich“ eine Blütezeit. Rund 1600 Personen gehörten dem Verein an. In 9 Sportarten war man vertreten (Handball, Fußball, Leichtathletik, Turnen; Sommerspiele, Tennis, Kraftsport, Boxen und Kegeln). Der Aufstieg in die 1. Kreisklasse 1950/51, der Abstieg 1953/54 und wiederum der Aufsteig 1958/59 kennzeichneten den Fußball der 50er Jahre. Wegen des regen Fußballbetriebs und der vielen Jugendmannschaften wurde mit Unterstützung von Stadt und Fußballverband Mittelrhein 1955 ein eigenes Sportheim gebaut. Gerade die Eheleute Peter Schorn setzten sich in dieser Zeit unermüdlich für die Jugendarbeit im Verein ein.

10 Jahre behielt Josef Soumagne den Vereinsvorsitz inne, bis Elmar Loup ihn 1968 ablöste. Damals war die Mannschaft gerade in die 3. Kreisklasse abgestiegen und nur Dank des großen Einsatzes der Spieler Josef Bong, Rudi Niesbor und Manfred Riegel sowie des Spielertrainers Peter Hermanns gelang 1969/70 der Wiederaufstieg. Zugleich wurde eine Vereinsarbeit eingeleitet, von der der Verein noch heute lebt: eine gute Jugendarbeit als Basis für starke Seniorenmannschaften. Sowohl die I. als auch die Reservemannschaften konnten in den Folgejahren überzeugen und dazu oftmals den Fairnesspreis entgegennehmen.

Zwei Personen zeichneten mitverantwortlich für eine weitere positive Entwicklung des Vereins. 1972 wurde Josef Welzl Trainer und Josef Lexis übernahm die Jugendarbeit. Kontinuierlich wurden die Mannschaften verjüngt und 1974/75 mit dem 3. Platz der Aufstieg nur knapp verpaßt.

1976 fand die letzte Namensänderung des Vereins statt. Da nur noch zwei Bedienstete der Bundesbahn dem Verein angehörten, fand von dieser Seite keine Förderung mehr statt. Man entschied sich zur Umbenennung in SV (also Spielverein) Jülich 1912 e.V.

 

       1977 - 1982

 

Mit dem neuen Trainer Wilfried Abels, einem ehemaligen 12er-Spieler, gelang auf Anhieb 1977/78 der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Den Torschützen des entscheidenden Tores zum 1:0 Sieg im Entscheidungsspiel gegen Jackerath, Rolf Engelbrecht, fuhr der Trainer wie versprochen mit der Schubkarre von Altdorf nach Jülich. Nach der Spaltung im Vorstand und einer sehr unglücklichen Saison, Josef Welzl war zwischenzeitlich wieder Trainer, mußte die I. Mannschaft 1980 wieder absteigen.

 

Der Neuaufbau fand unter Hans Pomplun statt. Ein zweiter Tabellenplatz war der Lohn für eine gute Arbeit. Konnte die I. Mannschaft in den Folgejahren nicht immer überzeugen, so mauserte sich die Reservemannschaft. Ständige Spitzenplätze waren die Folge, ein Aufstieg sollte jedoch noch nicht gelingen. Hoch im Kurs stand weiterhin die Jugendarbeit. 8 Mannschaften nahmen mit guten Erfolgen am Spielbetrieb teil. Diese erfolgreiche Arbeit von Josef Lexis übernahm 1980 Dieter Dillgard, der diese mit großem Engagement für den Verein weiterführte. Und das, obwohl es in den Folgejahren durch geburtenschwächere Jahrgänge und ein verändertes Freizeitverhalten immer schwerer geworden war, Jugendmannschaften zu stellen.

Diese letzten fünf Jahre der Vereinsgeschichte gehören mit Sicherheit zu den erfolgreichsten. Pünktlich zum 75jährigen Vereinsjubiläum gelang unter dem neuen Trainer Manfred Bongartz der Aufstieg mit der 1. Mannschaft in die Kreisliga A. Einige neue Spieler und vor allem 9 (!) A-Jugendliche aus der Jugendabteilung wurden von Trainer Bongartz und Obmann Matthias Cramer zu einer Einheit geformt. Diese Mannschaft hielt ab dem dritten Spieltag die Spitzenposition inne und wurde mit großem Vorsprung bei 113 geschossenen Toren Gruppensieger und später auch Kreismeister der Kreisliga B. Kofferen wurde im Endspiel 3:2 bezwungen.

 

1988 - 1992    

 

 

Aus den unterschiedlichsten Gründen fanden in den Folgejahren mehrere Trainerwechsel statt. Zunächst übernahm Hermann Hölscher, dann für drei Jahre Paul Schmidt und in der Saison 1991/92 Reiner Leimbach das Kommando. Die guten Leistungen und der Erfolg blieben jedoch bestehen.

 

1989 wagte man die Neuanmeldung einer Damenmannschaft. Und prompt hatte Peter Lövenich mit seinen Mädchen wieder Erfolg. Im ersten Jahr glückte der Aufstieg in die Landesliga, in der man sich damals fest etablierte. In der gleichen Saison 1989/90 wurde die jahrelange Arbeit eines Mannes belohnt, der meist im Hintergrund blieb, aber für den Verein unendlich viel geleistet hat: Klaus Heisler. Viele Jahre betreute er die Reservemannschaft des SV Jülich 1912. 1990 gelang die Kreismeisterschaft in der Kreisliga C, nachdem man sich erst nach einer äußert spannenden Saison im letzten Spiel den Gruppensieg sichern konnte.

 

Seinerzeit standen I. und II. Mannschaft der Männer wie die Damen gefestigt in ihren Klassen, und man unternahm große Anstrengungen, damit diese erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden konnte. Ebenso erfreulich hat sich in den letzten Jahren die Alte-Herren-Mannschaft entwickelt. Nach einer schwierigen Zeit übernahmen die Sportkameraden Manfred Hörschkes und Josef Welzl diese für einen Traditionsverein wichtige Aufgabe. Ihnen gelang es, wieder eine gute Truppe zusammenzustellen, die fast ein ebenso großes Spielprogramm absolvierte wie die beiden Seniorenmannschaften.

 

 

                            1993 - 1997       

 

Nach zwei Spielzeiten (91/92 und 92/93) konnte Reinhard Leimbach aus beruflichen Gründen das Traineramt nicht mehr ausüben, blieb dem SV Jülich 1912 aber als Spieler erhalten. Das Traineramt übernahm für die Saison 93/94 Manfred Frank. Am Saisonende belegte man Platz 7.

Nach den guten Leistungen der 1. Mannschaft in den zurückliegenden Jahren änderte man die Vereinspolitik insofern, daß man um den Aufstieg in die Bezirksliga mitspielen wollte. Nachdem man sich mit Manfred Frank auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt hatte, wurden keine Kosten und Mühen gescheut um die Mannschaft für dieses Ziel zu verstärken.

 

Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Manfred Frank legte sein Amt noch vor Saisonbeginn nieder. Die kurzfristige Trainersuche stellte sich als äußert schwierig heraus. Der Vorstand entschied sich für Klaus Schreiner.

 

Die Mannschaft begann sehr stark und erklomm am dritten Spieltag sogar die Tabellenspitze, die dann aber nach einer nicht einkalkulierten Niederlage wieder verloren ging. Danach rutschte man rasch in den mittleren Tabellenbereich ab. Da man in der Winterpause nur Platz 8 belegte, kamen der Vorstand und Trainer Klaus Schreiner zu der Übereinstimmung, daß „Trainer und Mannschaft keine Einheit darstellen und daß dies u.a. auch Grund für den ausbleibenden Erfolg war“.

Man trennte sich mit sofortiger Wirkung und verpflichtete im Gegenzug Uwe Wisniewski für den Rest der Saison, die die Mannschaft mit einem enttäuschenden 8 Tabellenplatz beendete.

Für die Saison 95/96 entschloß man sich zu einer weiteren Zusammenarbeit mit Uwe Wisniewski und zu einer nochmaligen Verstärkung der Mannschaft.

Der Kader mit einer gesunden Mischung zwischen Alt und Jung, zwischen Techniker und Kämpfer präsentierte sich in etlichen Vorbereitungsturnieren in guter Form. Nach dem Sieg beim 15. Fußballturnier um den Jülicher Stadtpokal war die Erwartungshaltung auf allen Seiten sehr hoch. Man wurde als Mitfavorit für den Aufstieg in die Bezirksliga gehandelt.

Doch nach dreizehn Spieltagen, Platz 7 und 13 Punkte Rückstand auf Platz 1, waren die gesetzten sportlichen Erwartungen nicht erfüllt.

Einen Spieltag vor der Winterpause trennte man sich von Uwe Wisniewski, in der Hoffnung mit einem neuen Trainer die desolat spielende Mannschaft den erforderlichen „Motivationsschub“ für die bevorstehende Rückrunde geben zu können.

Man wurde schnell fündig. Nachfolger wurde Werner Schranz aus Düren.

Es war jedoch nicht mehr möglich den Rückstand auf die Spitzenteams zu verkleinern. So beendete man die Saison 95/96 wiederum mit dem enttäuschenden siebten Platz.

Nachdem man zwei Spielzeiten kräftig in den Kader investiert hatte, das gesteckte Ziel Aufstieg sich aber nicht realisierte, mußte man aus finanziellen Gründen den Kader enorm verkleinern. Nicht weniger als elf Spieler verließen den Verein und der Vorstand mit Trainer Werner Schranz definierte das Ziel für die Spielzeit 96/97 mit „Klassenerhalt“.

Mit Spielern aus der 2. Mannschaft sowie Jugendspielern versuchte man die Abgänge zu kompensieren. Aber über die Länge der Saison waren die Unerfahrenheit sowie individuelle Fehler gepaart mit Pech ständige Begleiter der Mannschaft.

So kam es, daß die Mannschaft erst im drittletzten Spiel der Saison die Punktzahl erreichte, die den Abstieg verhinderte. Somit spielt der SV Jülich 1912 - seit dem Aufstieg 1987 - nunmehr ununterbrochen in der Kreisliga A.

 

Die 2. Mannschaft spielt seit der Saison 93/94 gegen den Abstieg aus der Kreisliga B. Nur den überaus engagierten Betreuern Peter Lövenich (Saison 93/94), Heinz Prell (Saison 94/95 u. 95/96) sowie Ralf Helmrich und Volker Gülpen (Saison 96/97) war es zu verdanken, daß immer eine Mannschaft ins Rennen geschickt werden konnte.

Mangelnde Trainingsbereitschaft und Interesse waren bereits einige Male Auslöser für den Vorstand über diese Mannschaft nachzudenken. In dieser Saison (96/97) konnte man sich erst im Entscheidungsspiel weiterhin die Zugehörigkeit zur Kreisliga B sichern.

 

Die positive Entwicklung der Alte-Herren-Mannschaft in den letzten Jahren hat sich trotz des Ausscheidens von Josef Welzl durch das unermüdliche Engagement von Manfred Hörschkes stabilisiert. Mit einem Spielprogramm von annähernd 30 Spielen, einigen Turnieren sowie etlichen Festivitäten gehört die Alte-Herren Abteilung zum festen Bestandteil der Vereinsstruktur.

Dies gilt auch für die Jugendabteilung, die siebzehn Jahre von Dieter Dillgard überaus professionell und einfühlsam geführt wurde. Trotz verändertem Freizeitverhalten der Jugendlichen und personellen Engpässen in der Betreuung schaffte er es , immer wieder drei bis fünf Mannschaften für den Spielbetrieb zu melden.

Nach drei Jahren Pause nahm in der Saison 96/97 eine Damenmannschaft in der Bezirksklasse unter dem Betreuer Peter Lövenich den Spielbetrieb wieder auf und erreichte auf Anhieb Platz 2.

 

Mit einer Sportwoche im August 97, und dem Festkommers am 26. Oktober 97 im „Haus Hesselmann“ feierte man das 85 jährige Vereinsjubiläum.

 

Mit dem Blick in die Zukunft hofften wir, unser vorrangiges Ziel -Jugendarbeit-, das wir nun schon seit fast 15 Jahren verfolgen, auch bezogen auf soziale Aspekte weiterführen zu können.

Denn die Jugend hat in diesen Jahren die Existenz des SV Jülich 1912 gesichert und wird dies hoffentlich auch in Zukunft tun. Dies ist für den Verein um so wichtiger, da es kein Geheimnis ist, daß auch wir wie viele andere Vereine finanziell nicht gerade rosigen Zeiten entgegengehen.

An dieser Stelle dürfen die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SV Jülich 1912 nicht unerwähnt bleiben. Ihre Bereitschaft, immer

dann Aufgaben zu übernehmen, wenn der SV Jülich 1912 außerhalb des üblichen Spielbetriebes Aktivitäten entwickelt, (Sportwochen, Hallenturniere, Festivitäten usw.) ist geradezu die Voraussetzung für Flexibilität und Kreativität innerhalb und außerhalb des Vereins.

Stellvertretend für alle ehrenamtlichen Mitstreiter sei an dieser Stelle der Geschäftsführer Reiner Schulz erwähnt, der dieses Amt nun sage und schreibe im 26-ten Jahr inne hat.

Die fortschreitende Computertechnik hilft uns, viele Verwaltungsarbeiten besser und schneller als früher zu erledigen, aber den Übungsleiter, Betreuer und Organisator vor Ort kann sie auch in Zukunft - glücklicherweise - nicht ersetzen.

 

Mehr als je zuvor wird es für uns als Verein in Zukunft wichtig sein, stetig alle zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen für die Arbeit am zukünftigen bestmöglichen Erfolg.

1998 -2002

 

In der Saison 97/98 blieb die 1. Mannschaft etwas hinter den in Ihr gesetzten Erwartungen zurück, belegte aber alles in allem einen zufriedenstellenden 6. Tabellenplatz.

Marc Hölters gewann mit 38 Saisontoren den von der Jülicher Zeitung gestifteten Pokal für den besten Torschützen der Kreisliga A.

 

Nachdem sich die 2. Mannschaft in der letzten Saison erst im Entscheidungsspiel rettete, beschloß die Mannschaft für die Saison 97/98 regelmäßiger und zahlreicher zu trainieren. Der Erfolg stellte sich umgehend ein, und man beendete die Saison mit einem hervorragenden 4. Tabellenplatz.

Die guten Mannschaftsleistungen sowie Tabellenstände bestärkten den Vorstand, auch in der Saison 98/99 weiterhin mit dem Trainer Werner Schranz zusammenzuarbeiten.

 

Durch personelle Engpässe während der Saison kam die Damenmannschaft diesmal nicht über den 4. Tabellenplatz hinaus.

Fünf Jugendmannschaften nahmen am Spielbetrieb 1998 -2000 teil.

Die “Alten Herren” bestritten von 1998 – 2000 jährlich annähernd 30 Spiele inklusive Hallen- und Kleinfeldturniere.

 

Der Saisonstart 1998/99 ließ sich gut an. Der Spielplan und die gezeigten Mannschaftsleistungen trugen dazu bei, dass die 1. Mannschaft sich über dreiviertel der Saison in der Spitzengruppe festsetzten konnte. So enttäuschender war nach Saisonschluß der elfte Tabellenplatz.

 

Die 2. Mannschaft spielte und kämpfte die gesamte Saison um den Abstieg und konnte dem Abstiegsgespenst erst in letzter Minute entkommen.

 

Genau wie in der letzten Saison erreichte die Damenmannschaft trotz personeller Engpässe beim Saisonabschluß den 4. Tabellenplatz. Da sich die personelle Situation auch in der Saison 1999/2000 nicht verbessern wird, hat man sich entschieden keine Damenmannschaft zu melden. Für beide Senioren Mannschaften war die Saison 1999/2000 eine “verkorkste". Die 2. Mannschaft stieg von der B in die C Kreisklasse ab.Auch der Trainerwechsel, im Dezember löste Olaf Becker Werner Schranz ab, konnte nicht verhindern, daß die 1. Mannschaft erst kurz vor dem Saisonende den rettenden 12. Tabellenplatz erreichte.

Nach der letzten verkorksten Saison hatten sich beide Senioren Mannschaften – 1. Mannschaft unter Olaf Becker, 2. Mannschaft unter Dieter Dillgard jun. – für die Spielzeit 2000/2001 viel vorgenommen.

 

Doch meistens kommt es anders als man denkt. Bereits nach dem 2. Spieltag stellte Olaf Becker seinen Trainerposten zur Verfügung. Als Übergangslösung übernahmen Bernd Hölters und Anton Drax diese nicht leichte Aufgabe.

Durch mannschaftsinterne Unruhen und eine Niederlagenserie rutschte die 1. Mannschaft in den Tabellenkeller. Dies machte sich auch in der 2. Mannschaft bemerkbar, die sich im unteren Tabellendrittel der Kreisliga C wiederfand.

 

Daraufhin entschloss man sich im Dezember 2000 wieder mit Werner Schranz als Trainer zusammenzuarbeiten. Seine einzige Aufgabe war der Klassenerhalt.

Ein schwieriges Unterfangen, denn just für diese Saison hatte man die Zusammenlegung der Fußballkreise Düren und Jülich beschlossen. Sodas von rund 50 A-Kreisligisten nur noch 32 Mannschaften in der Kreisliga A verblieben.

 

Diese drastische Reduzierung erreiche man durch eine „Sondertabelle“ wo man die durchgeführten Spiele und die erreichten Punkte nach einem bestimmten Schlüssel berechnete sowie über etliche Entscheidungsspiele in allen Ligen.

Nach dieser „Sondertabelle“ war man abgestiegen. Da aber nach einem Entscheidungsspiel ein Jülicher Bezirksligist nicht in die Kreisliga A musste, wurde dadurch unser Abstieg verhindert.

 

Am Saisonende stand die 2. Mannschaft auf einem zufriedenstellenden Mittelfeldplatz.

 

Der „Alten-Herren Mannschaft“ plagten arge Personalprobleme. Es wurde bereits über eine Mannschaftsauflösung nachgedacht. Man entschied sich daraufhin für eine Strukturänderung. Manfred Hörschkes übergab seine Betreuer-Amt nach 20 Jahren an Reiner Schulz und Willi Instenberg.

 

Auch in der Jugendabteilung kam es zu einem Führungswechsel. Nach 18 Jahren übergab Dieter Dillgard sen. das Amt des Jugendleiters an Günther Dahmen und Jugend-Geschäftsführer Joachim Marquardt.

 

 

In der Saison 2001/2002, dem Jubiläumsjahr des Vereins, gab es für die 1. Mannschaft um Trainer Werner Schranz nur ein Ziel, den Klassenerhalt.

Doch der Hinrundenstart war alles andere als gelungen. So dass man erst Mitte der Rückrunde mit einer Siegesserie sich vom unmittelbaren Tabellenende entfernen konnte. Den Klassenerhalt sicherte man sich dennoch erst am vorletzten Spieltag.

 

Frühzeitig – bereits im Februar 2002 – entschloß man sich die gute Zusammenarbeit mit Werner Schranz auch in der Saison 2002/2003 fortzuführen

.

 

Einen guten Mittelfeldplatz in der Kreisliga C erreichte die 2. Mannschaft. Auch in der „Alten-Herren Mannschaft“ kehrte 2001 Kontinuität ein und man absolvierte ca. 20 Spiele ohne Hallen- und Kleinfeldturniere.

 

Die Jugendabteilung waren mit zwei F-Jugend und zwei D-Jugend Mannschaften am Spielbetrieb beteiligt. Des weiteren konnte 2002 zwei Bambini Mannschaften gegründet werden, die in der Saison 2002/2003 in Ihre erste Meisterschaftsrunde starten.

2003 – 2007

 

I

Die Alte Herren Mannschaft hatte keinen regelmäßigen Spielbetrieb, nahm aber dafür an 4 Turnieren teil.

Die Jugendabteilung beteiligte sich in den Saisons 2002 – 2004 mit insgesamt 5 Mannschaften am offiziellen Spielbetrieb.

 

 

Die 1. Mannschaft konnte in der Saison 2003/04Ihre guten Leistungen der Vorsaison bestätigen und wiederum den 3. Tabellenplatz behaupten.

 

 

Der Vorstand des Fußballkreises Düren entschied, ab der Saison 2006/07 die eingleisige Kreisliga A einzuführen. Das hatte zur Folge, dass in der Saison 2004/05 und 2005/06 nach einem bestimmen Modus alle Spiele gewertet wurden um so die 18 Mannschaften für die neue eingeführte Kreisliga A zu ermitteln.

 

 

Die Jugendabteilung entschloss sich ab der Saison für eine Spielgemeinschaft mit Germania Kirchberg.

Für die Saisons 2004/05und 2005/06konnte wiederum keine 2. Mannschaft für den Spielbetrieb gemeldet werden und die Alte Herren Mannschaft stellte den Spielbetrieb komplett ein.

Auf der Jahreshauptversammlung am 28.04.2006, endete die Ära Rainer Schulz, nach 36 Jahren, als Geschäftsführer. Schwer zu finden sind Dankesworte für das, was er während seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements und Fachkompetenz eingebracht hat.

Ganz besonderen Dank erhielt er von seinem langjährigen 1. Vorsitzenden Wolfgang Beck, mit der Hoffnung dass er weiterhin als Beisitzer im Vorstand mitarbeitet..

 

 

Die 1. Mannschaft belegte in den Spielzeiten 2004/05und 2005/06jeweils den 2. Tabellenplatz. Wobei es unglaublich, aber Wahr ist, dass man in der Saison 2005/06 kein Spiel verlor aber trotzdem den Aufstiegsplatz verpasste.

Dennoch machten sich die jeweils zweiten Tabellenplätze sehr positiv in der „Qualifikationstabelle“ zur neuen Kreisliga A bemerkbar, so dass man zu keinem Zeitpunkt um die Zugehörigkeit bangen musste.

Der „geliebte“ Alt Fußballkreis Jülich gehört damit ab der Saison 2005/06 definitiv der Vergangenheit an.

 

 

Für die Saison 2006/07entschied man sich weiterhin mit dem bewährten und erfolgreichen Team, Trainer Werner Schranz, Obmann Wilfried Abels und Betreuer Anton Drax zu arbeiten um in der neuen eingleisigen Kreisliga A eine gute Saison zu spielen und einen Platz in der oberen Tabelle zu sichern.

Am Ende der Hinrunde stand man auf dem 6. Tabellenplatz und hatte sich damit eine gute Ausgangsposition geschaffen, um das Saisonziel – einen Platz zwischen 4 und 8 – zu erreichen.

 

 

Im Januar 2007 beschloss man einvernehmlich die außerordentliche Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Trainer Werner Schranz (11 Jahre) und Obmann Wilfried Abel (4 ½ Jahre) am Ende der Saison zu beenden.

In der Rückrunde konnte man durch gute Leistungen die Position in der Spitzengruppe der Kreisliga A festigen und wird die Saison nicht unter Platz 6 abschließen.

 

 

Damit konnte Werner Schranz auch in seinem elften und letzten Trainerjahr, beim SV Jülich 1912, wiederum das gesteckte Ziel erreichen. Der Vorstand bedankt sich, auch an dieser Stelle, bei Werner Schranz, für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit!

Danken möchte der Vorstand auch dem scheidenden Fußballobmann Wilfried Abels, der durch seine Arbeit zum Gesamterfolg wesentlich beigetragen hat.

 

 

Für die Saison 2007/2008 wird man die Mannschaft verjüngen und glaubt mit Armin Matla hierfür den richtigen (Spieler-)Trainer verpflichtet zu haben.

Armin Matla ist Jahrgang 1968, verheiratet, 1 Tochter. War als Spieler bei Germania Teveren, Germania Lich-Steinstraß, Gürzenich und Borussia Freialdenhoven tätig und als Spielertrainer bei SW Titz.

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SV Jülich 1912
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